9 Gründe für weniger Junkfood

Jeder weiß es, (fast) jeder tut es! Stark verarbeitete Lebensmittel, haben einen schlechten Ruf und das zu Recht. Sie gelten als „ungesund“ aus mehreren Gründen.
9 dieser Gründe möchte ich euch heute in diesem präsentieren.

 

1) Keine/kaum Ballaststoffe
Beim verarbeiten der Lebensmittel gehen die Ballastoffe der natürlichen Grundprodukte verloren oder werden zerstört. Die Mindestmenge an Ballaststoffen pro Tag, die wir zu uns nehmen sollten, liegt bei etwa 30 Gramm. Leider schaffen es 90% der Bevölkerung nicht diese einzuhalten.

2) Falsche Kalorienwahrnehmung
Stark verarbeitete Lebensmittel, die leicht zu kauen sind und auf der Zunge schmelzen, melden dem Körper ein falsches Gefühl der Kalorienaufnahme. In einem vorangegangenen Artikel habe ich das Phänomen bereits beschrieben (Link zum Artikel: http://www.niksuewer.de/2017/03/19/mind-over-milkshakeghrelin/). Dies führt oft zu einer erhöhten unbewussten Kalorienaufnahme.

3) Keine Omega-3 Fettsäuren
Über die Vorteile von Omega-3 Fettsäuren hatte ich ebenfalls in einem Artikel geschrieben (Link zum Artikel: http://www.niksuewer.de/2017/03/22/omega-3/). In stark verarbeiteten Lebensmitteln finden sich oft, aufgrund der hohen Temperaturen oder chemischen Prozesse, keine Omega-3 Fettsäuren mehr. Die Chance eine adäquate Menge dieser lebensnotwendigen, essentiellen Fettsäuren zu euch zu nehmen sinkt demnach, je häufiger man solche Lebensmittel zu sich nimmt.

4) Zu viele Omega-6 Fettsäuren
Die Aufnahme der Omega-6 Fettsäuren konkurriert mit der Aufnahme von Omega-3 Fettsäuren. Die erhöhte Menge an Omega-6 welche man zu sich nimmt verhindert, dass man in anderen Mahlzeiten genug Omega-3 aufnehmen kann. Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 sollte zwischen 1:3 und 1:6 liegen. Eine typische amerikanische Ernährung liegt bei 1:10 bis 1:20.

5) Zu viele Transfette
Diese Fette sind dafür bekannt Entzündungen im Körper auszulösen. Viele Gesetzesinitiativen wollen ihren Einsatz sogar vollständig aufgrund der hohen gesundheitlichen Risiken verbieten.

6) Zu wenige Mikronährstoffe
Eine starke Verarbeitung mit Temperatur und Druck zerstört fast alle lebensnotwendigen Mikronährstoffe und Spurenelemente. Auch hier leidet ein gesunder Hormonhaushalt, unsere Haut, Regeneration und Schlafqualität durch die Abwesenheit von Mikronährstoffe im Essen.

7) Zu viele Emulgatoren
Vielen stark verarbeiteten Lebensmitteln werden Emulgatoren zugesetzt. Diese sollen die Struktur und das Aussehen erhalten, auch wenn das Nahrungsmittel eigentlich schon älter ist und etwas „verdorben“ aussehen sollte. Diese Emulgatoren greifen die Darmwände an und können zu einem Reizdarm und Entzündungen führen. Zusätzlich töten sie oft auch die hilfreichen und notwendigen Bakterien im Darm.

8) Zu viel Salz
Um einen intensiven Geschmack garantieren zu können, werden Unmengen an Salz verwendet. Es herrscht zwar kein Konsens in der medizinischen Wissenschaft wieviel Salz genau am Tag ein Mensch zu sich nehmen sollte, dennoch katapultieren uns diese Lebensmittel auf ein vielfaches der empfohlenen Einnahmedosis.

9) Zu viele künstliche Stoffe
Über 6000 verschiedene Zusatzstoffe die für Farbe, Struktur und Geschmack zuständig sind werden sehr häufig in der Lebensmittel Industrie verwendet. Da fragt man sich was noch bleibt, oder? Diese Zusatzstoffe sind zwar getestet und abgesegnet, aber wer weiß schon was die Langzeitfolgen sein könnten, bei einem regelmäßigem oder einem zu hohem Konsum.

Ich weiß, dass solche Warnungen über Langzeitfolgen meist nur wenige Menschen erreichen und zum Nachdenken anregen. Ich empfehle euch die  90-10 Regel. 90% unbearbeitete natürliche Lebensmittel essen (wie sie in der Natur vorkommen) und nur 10% Lebensmittel die aus 2 und mehr unnatürlichen Stoffen bestehen.

Für weitere Insights und Fragen, schreibt mich gerne an!

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