Meal Frequency – Wie häufig sollte man essen?

Das Thema Ernährung und körperliche Fitness gehen Hand in Hand und in diesem Beitrag widme ich mich dem Thema: Häufigkeiten von Mahlzeiten.

Viele Diäten basieren nicht nur auf Kalorienrestriktion, meistens muss noch eine attraktiver, vermarktbarer Effekt dazu genommen werden. Oftmals handelt es sich bei diesen Effekten aber um Faktoren, die einen geringen Einfluss haben (50-150kcal maximal). Das ist in etwa so als würdet ihr ein „Ferrero Rocher“ weglassen…WOW!

Das Wichtigste bei einer Diät ist tatsächlich dran zu bleiben, ein langer Atem und Geduld! Klingt nicht so spannend, oder?

Vergesst alles Ernährungsweisheiten aus der Men’s oder Women’s Health. Dieser Artikel fasst sie alle zusammen und das auch für die nächsten Jahre. Die Redakteure servieren uns meistens nur alten Wein in neuen Schläuchen.

Die folgende Studie basiert auf den Ergebnissen einer Metaanalyse, also einer Zusammenfassung und Evaluation mehrerer Untersuchungen zu diesem Thema. Autor ist  Alan Aragon, ein international gefragten Redner rund um das Thema Ernährung.  Metaanalysen besitzen eine deutlich höhere Validität und sind sehr viel vertrauenswürdiger als einzelne Studien, da sie eine Auswertung von mehreren unabhängigen Studien sind.

Annahme der hier vorgestellten Untersuchung: Aufgrund mehrerer Faktoren, wie der längeren Oxidation von Fetten, der Thermogenese und der Appetitkontrolle, sind häufigere Mahlzeiten am Tag deutlich besser geeignet für eine Fettreduktion als 2-3 große Mahlzeiten.

Ergebnis
Mehrere kleine Mahlzeiten sind mit einem deutlich größeren Aufwand verbundenen. Die positiven Effekte gegenüber großen Mahlzeiten sind jedoch weitaus kleiner als man immer angenommen hat. Teilweise zeigten einzelne Studien sogar keine statistisch signifikanten Unterschiede!

Konklusion – tja und was machen wir jetzt?
Die absolute Energieaufnahme und der Verbrauch spielen die deutlich wichtigere Rolle beim Thema Körperzusammensetzung und Fettreduktion. Das Thema Häufigkeiten der Mahlzeiten stellt lediglich eine kleine Stellschraube zur Optimierung dar. Passt lieber eure Ernährungsgewohnheiten den Lebens- und Trainingsumständen an und achtet auf eine gesunde Nachhaltigkeit. Wenig Sinn macht es blind irgendwelchen Programmen zu folgen die für euch vielleicht nur minimal besser sind – und auf lange Sicht nicht umsetzbar. „Ich brauche dringend eine Mikrowelle um 11:00 für mein Brokolli und das Hähnchen!“

If it fits your macros (IIFYM), sagt: „Ich habe noch Fett und Kohlenhydrate offen. Ich geh mal Kuchen suchen!“

Quelle: http://nutritionreviews.oxfordjournals.org/content/73/2/69end .entry-content

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